Sonntag, 19. Juli 2009

Der Ghettoboy am See

Ich war eben am See spazieren und habe mit Jesus gequackt. Das war echt richtig nice ;) 

Beim beten ist mir etwas an mir aufgefallen... ich bin mit der Bibel in der Hand um den See gegangen und hab laut gebetet.. da stand dann ein Junge ..etwas jünger als ich (ich hatte meine Brille vergessen und konnte vor Blindheit keine Falten erkennen, die ein anderes Alter verraten hätten..). Dieser Junge angelte und ehrlich: es sah nicht spannend aus. ich wunder mich immer noch.. es war ein "Ghettoboy" versteht sich :) Nunja auf jeden Fall grüßte ich ihn, denn er hatte ja gemerkt, dass ich etwas lauter redete :) Er grüßte sehr lieb zurück. Als ich weiterging fiel mir erst auf was das eigentlich für eine Situation war: Ich allein, See leer, Junge allein, angeln langweillig, Bibel in meiner Hand .... oh mann .. ahnt ihr was ich ahne?! Zu dumm... aber ich habe etwas herausgefunden, wie gesagt: Ich ging weiter und lobte Gott einfach (das will ich mir etwas angewöhnen :)) .. und mich macht das richtig glücklich. Ich spüre Jesus, ich schätze das was er mir gibt, das was er ist ... ABER ich musste heute beten:

"Jesus, das was zwischen dir und mir ist muss lebendig werden..!" 

Wie kann das was zwischen mir und Jesus so intensiv ist gleichzeitig oftmals so unbelebt sein? Wie kann ich einfach an so einem Jungen vorbei laufen?? Wieso sehe ich nicht dass das was ich habe an Jesus auch völlig selbstverständlich relevant für sein Leben ist? Wieso muss ich überhaupt darüber nachdenken? Ich hab keine Lust mehr darauf, dass das was ich an Jesus habe zwischen ihm und mir bleibt! Es muss lebendig werden! Ich lese gerade Josua und das passte. Das Volk Israel geht durch den Jordan, den Gott völlig trocken legt für sie. Am Ende sollen sie 12 Gedenksteine aufbauen und ihren Kindern erzählen was Gott da getan hat..

"... DAMIT alle Völker der Erde erkennen sollen, wie stark die Hand des Herrn ist..." (Jos 4, 24)

Ich will, dass das was ich oft so stark in mir empfinde für Jesus, "lebendig" wird und anfängt Menschen um mich herum zu beleben! 

"Sei stark und mutig!" (Jos 1, 9) 

Lassen wir den Teufel nicht die Dinge rauben, die wir mit Jesus teilen .. und berauben wir nicht länger andere indem wir es ihnen vorenthalten.. 

Mittwoch, 15. Juli 2009

Eigenartiger Film... gutes Zitat

"Alles was du HAST .. hat irgendwann DICH" (Fight Club) 

Freitag, 10. Juli 2009

Zuhause ist da wo.....

Sweet Home .. ich weiß immer noch nicht sicher wo das ab September sein wird. Jedoch habe ich so langsam die Vermutung, dass ich doch in Brasilien landen werde... aber das wird sich demnächst herausstellen. Erfurt meldet sich grad noch nicht und eine weitere Anfrage läuft nach Frankfurt.. 

also Sweet Home muss noch etwas warten ... hoffentlich ist es dann auch sweet :)

Zur Zeit will ich eigentlich am liebsten einfach in Köln bleiben, hab keine Lust mehr mein zu Haus andauernd zu wechseln.. wobei Gott mir ja sehr deutlich klar gemacht hat, dass mein Zuhause da ist wo er ist und dort, wo auch immer bin, wird er mein Zuhause sein. Gestern hab ich ein Lied in einem Film gehört wo sie darüber gesungen haben, dass Zuhause immer da ist, wo die eigenen Freunde sind - und ja, so fühl ich irgendwie auch..

... aber Gott hat da wohl einen anderen Blick für, der über meine Perspektive der Dinge hinausgeht. 

Ganz interessant ist, dass ich gerade letzte Woche den Brief gefunden habe, den ich meiner Familie geschrieben habe als ich zur Bibelschule gegangen bin, also vor drei Jahren:

"Nun ... bevor ich hier hin kam hatte ich Angst, dass ich wieder so Heimweh bekomm. Aber ihr erinnert euch, dass Ginan mit mir gebetet hat, an dem Sonntag bevor es richtig los ging (mit der Biebelschule). Sie sagte, dass Gott mein Zuhause sein will .. und das hat mich sehr ermutigt! [...]" Sonntag, 15.10.06 

Diesen Psalm gab mir Ginan mit (was auch noch mehr Hintergrund hatte, als ich es jetzt geschrieben habe):

"Vater der Waisen und Helfer der Witwen- das ist Gott in seiner heiligen Wohnung. Gott gibt dem Einsamen ein Zuhause; [...]" Psalm 68, 6-7 

Also beten und Kaffee trinken 

Donnerstag, 9. Juli 2009

Regen ist, wenn Gott einen kitzelt :)

An meinem Zimmer ist eine Terassentür, durch die ich direkt auf unser Hausdach gelange .. und als es eben nieselte stellte ich mich im Hemdchen auf das Dach und ließ mich von Gott kitzeln .. und das klappte ziemlich gut :)